04.12.2003 / 03:39
Elias Van de Poppels



Die Anklage


Manchmal weiß man nicht mehr was man tut,
man lügt sich vor, es werde wieder alles gut.
Manchmal hat man klasse Ideen,
man sieht sie jedoch häufig sehr schnell vergehn.
Manchmal hat man sogar einen Trumpf,
man steckt jedoch fast immer danach im Sumpf.

Wieso klappt bei anderen allerhand,
doch ich schau' nur blöd an die Wand.
Wieso haben's manche leichter im Leben,
und bei mir gibts ständig venichtende Erdbeben.
Ist es Schicksal? So gewollt?
Dass man mir Steine ins Leben rollt?
Eine Absicht, Oder sogar eine lächerliche Aufgabe?
Oder doch nur eine Blamage?

Für anderen scheint's, so geht's mir bestens,
das sind eigentlich nur Kleinigkeit letztens.
Die großen Aufgaben stehts misslingen,
doch gewaltig happerts bei den großen Dingen.
Groß für mich, klein für Dich,
ist es eine Ansichtssache für sich?

Ohne Ergebnis, noch im Denken,
muss ich dies Werk ohne Pointe versenken.
[Denn selbst diesmal klappt gar nichts!]






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Elias L.Z. Van de Poppels,
dem ersten Dezember Zweitausenddrei.
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Samstag, 06. Dezember 2003 | 01:26 Uhr