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12.06.2003 / 09:52 Elias Van de Poppels Endlossätze II Als ich gestern in Würzburg ankam, welches Ich eigentlich in der Regel nie tue, weil ich dieses verschlafene Kaff, das ja nicht einmal nennenswerte Einwohner hat, die normalerweise die Stadthistorie, welche auch in jedem nennenswerten Lexika geschrieben sein sollte, prägen, nicht abhaben kann, weil man dort kaum, wenn sogar garnicht, weggehen kann, das heisst abends mal ein bischen unter Menschenmassen, die auch meist abgedreht sind, vollgepumpt mit Drogen, welche eigentlich illegal sind, dazu noch gesundheitsschädlich, die sie schlucken und von diesen Höhenflieger, so wie sie genannt werden, die ganze Nacht durchtanzen, wobei dieses Tanzen schon wieder ein hochgestochener Begriff ist, denn es ist eher ein abzappeln, wie ein betrunkener Tausendfüssler, der in der Biologie unter den Raupen zugeordnet ist, die jedes Jahr meine kostbarsten Geranien, welche man im übrigen sehr günstig im Frühjahr bei Aldi käuflich erwerben kann, befallen, die ich vorher mühsam angepflanzt und gepflegt habe, ist mir doch tatsächlich am Bahnsteig, früher auch Perron gennannt, die volle Aldi-tüte, welche ich neulich in Nürnberg stolz aus der Pegnitz, ein überaus wasserreicher Fluss, was man von dem Fischbach nicht gerade sagen kann, gefischt hatte, geplatzt, so wie der Heißluftballon unglücklicherweise neulich über Berlin, und meine ganzen Limetten, womit ich eigentlich meinen heißgeliebten Caipirinha, der aus Limetten, Cachaca, ein südamerikanischer Schnaps, und braunem Rohrzucker hergestellt wird, mixen wollte, die Treppen runter gurkten, die schon wirklich sehr steil und überaus schmutzig waren, und unten in den Gulli, der mit dem Würzburger Abwassersystem, das den ganzen Mist, welchen die parasitären Einwohner verbockten, angeschlossen ist, fiel, und somit leider für immer verloren waren.
Elias L.Z. Van de Poppels,
den Zwanzigster Juni, Zweitausenddrei. www.muemmes.de | contact@muemmes.de Freitag, 20. Juni 2003 | 10:35 Uhr |