03.10.2001 / 00:37 (TdDE)
Elias Van de Poppels



Heimatlos...
(Gedanken eines Heimatlosen |
zuzuordnen der Zeit um 1945)


Ohne Heimat,
Ohne Halt,
Ewig kalt.

Nicht den Anschluss finden,
wozu man sich auch fühlt
Sich an's Leben binden,
bleibt es trotzdem unterkühlt.

Keine Freud',
Keine Zukunft,
Aber Leid,
Und Sehnsucht...



"Fern der Heimat stehn wir hier,
weh, oh, weh, wie kalt ist mir!"
Riefen die Moorsoldaten,
verlassen, einsam mit dem Spaaten.

Leichen, Leichen über alles,
Wunden Schmerzen, Blut und Leid,
Gedanken -
Danken -
Über alles.


Doch nun Verlassen ist die Burg,
Und zum Glück nicht aufgebaut,
Nie mehr wird es Leben kosten,
Vorbei, Vorbei ist diese Not!





Anmerkungen: Das "Gedicht" entsand in der Nacht des 3. Oktobers 2001, dem Tag der Deutschen Einheit, eigentlich ein Feiertag, aber wenn man innerhalb in zwei Konzentrationslager-Gedänkstätten war (Dachau & Buchenwald) hat man viel zu verarbeiten. Deswegen hat das Schriftstück auch kein besonderes Schema sondern ist ein simples Gedanken-Sammelsorium. Erläuterung desweiteren folgen noch!
EVdP





Elias L.Z. Van de Poppels,
den Zweiten Oktober, Zweitausendeins.
(Tag der Deutschen Einheit)
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Montag, 3. Oktober 2001 | 00:40 Uhr