20.06.2003 / 07:49
Elias Van de Poppels



Das (Un)Wetter


Das Wetter aussen ist komisch,
Der Himmel hat eine komische Farbe,
Komisch fällt auch das Licht,
Doch ist es irgendwie überhaupt nicht lustig.

Der Nebel wirkt am Horizont seltsam,
Der Wind rauscht in seltsamen Geräuschen,
Seltsam zwitschern die Vögel,
Doch ist es irgendwie überhaupt nicht bizarr.

Der Regen prasselt gespenstisch,
Die dunkle Wolke ist gespenstisch unweit,
Gespenstisch ist die nahende Stille,
Doch ist es irgendwie überhaupt nicht düster.

Ein Unwetter im Anmarsch,
Ein Marsch der Gewitterwolken,
Marschierend prasseln die Tropfen herab,
Vorbereitung zum alltäglichen Krieg der Natur.

Es zuckt, blitzt, donnert und faucht,
Doch ist es kein Drachen,
Kein Monster, kein Unwesen,
Es ist einfach ein Wetter,
Oder - wie manche es schimpfen -
Ein Unwetter.

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Elias L.Z. Van de Poppels,
den Zwanzigster Juni, Zweitausenddrei.
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Freitag, 20. Juni 2003 | 07:50 Uhr