22.06.2003 / 10:21
Elias Van de Poppels



Es zischt...


Es zischt, kracht, rattert und trieft,
Es hämmert, dübelt und faucht,
Es klackert, knartscht, dampft und zieft,
Es flüstert, es brodelt, kocht und raucht.

Es ist gelb, rot, braun und blau,
Es ist warm, kalt und hell,
Es riecht morsch, fahl, betörend und rau,
Es ist Feuer, es ist Licht, es ist Hell.

Hell, wie die Sonne,
strahlt es in einer Wonne,
Hell, wie die Sterne,
die leuchten ferne,
Hell, wie die Laterne,
in finsterster Nacht,
die Wärme, die uns anlacht!

Elektrisches Licht,
zwar hell und grell,
verbessert die Sicht,
der Nacht im Duell.

Nicht warm ist es,
sondern kalt,
wie etwas Altes,
wie der Basalt.

Licht, noch viel Vielfältiger,
in blau, rot, gelb, grün,
lila-blass-blau, und noch mehr.
Das passt alles gar nicht hier her.
Doch das Feuer ist das Licht der Schöpfung,
des Teufels, des Geistes und der Selbstachtung.

Feuer, wie es blüht in all seiner Pracht,
wie es des Grabmals Eingang bewacht,
auch wie es manch Häuslein nieder entfacht,
so ist auch die Achtung vor dem Feuer bedacht.

So gib acht, auf all deinen Wegen,
Das Licht, das Feuer sei dir ein Segen.
(Auch wenn es meist unbehelligt
auf Knopfdruck hervor tritt...)




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Elias L.Z. Van de Poppels,
den Zweiundzwanzigster Juni, Zweitausenddrei.
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Sonntag, 22. Juni 2003 | 10:22 Uhr